Aktion bei Vattenfall: Lausitz fällt ins Ungewisse

18.04.2016

eigene Bilder; CC-NC-BY

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Vattenfall hat es getan: Das Unternehmen hat heute beschlossen, seine Lausitzer Braunkohlekraftwerke sowie die Tagebaue komplett an den tschechischen Investor EPH zu verscherbeln. Der Kaufpreis ist noch unklar, doch viel kann Vattenfall dafür nicht bekommen haben. Zu schwer lag die Braunkohle den Schweden auf der Tasche – moralisch und finanziell. Für die Lausitz ist das eine schlechte Nachricht, denn wenn der schwedische Staat als Eigentümer von Vattenfall dem Deal zustimmt, folgt total Ungewissenheit. Wie EPH mit den Beschäftigten umgeht ist genauso unklar, wie der Umfang weiterer Braunkohleförderung. Besser wäre gewesen, wenn sich Vattenfall, Gesellschaft und Politik an einen Tisch setzen und klipp und klar sagen, wie der Kohleausstieg gemacht wird.
Dem Nachrichtenportal Klimaretter.info sagte ich gestern, am Rande einer Aktion vor der Vattenfallzentrale in Berlin, dass die “Black Box” EPH nicht im Interesse der Beschäftigten sein kann.
 

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