Bei der Feuerwehr in Neukölln

08.10.2019

 

Georg mit zwei Feuerwehrmännern vor einem Löschfahrzeug

Bei der Feuerwehr in Neukölln

Vor Kurzem habe ich die Feuerwehr in der Kirchhofstraße in Neukölln besucht. Ich kannte das Gebäude bisher nur von außen, weil ich oft im Laika gegenüber gesessen habe. Deswegen hab ich mich gefreut, endlich mal zu sehen, was da drinnen passiert. In dem Gebäude sitzen Freiwillige Feuerwehr und Berufsfeuerwehr zusammen. Die Situation für die Feuerwehr war in den letzten Jahren nicht so leicht. Das Motto unter dem alten Senat: Sparen! Das haben wir unter rot-rot-grün inzwischen wieder verbessert und so bekommt die Feuerwehr im neuen Doppelhaushalt einen ziemlichen Aufwuchs. Neue Löschfahrzeuge wurden außerdem aus dem Fonds SIWANA angeschafft. In Neukölln fährt aber immernoch ein Löschfahrzeug, das fast 20 Jahre alt ist.
Der Job der Feuerwehrleute ist ziemlich hart. In Neukölln gibt es ungefähr 95 Stellen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht immer besetzt sind. Inzwischen werden aber zum Glück auch wieder mehr Feuerwehrleute ausgebildet.
Bis jetzt hatte ich in meiner politischen Arbeit gar nicht viel mit der Feuerwehr zu tun, aber es gibt erstaunlich viele Schnittstellen mit meinen Umweltthemen:

  1. Ich habe gelernt, dass die Feuerwehr auch mit Protected Bike Lanes zurechtkommt. Manchmal besteht die Gefahr, dass die Drehleitern nicht lang genug sind, aber höhere Drehleitern werden in Zukunft wahrscheinlich sowieso kommen.
  2. Wenn es einen Crash mit E-Autos gibt, verhalten die sich wegen der Batterie anders. Aber auch hierauf ist die Feuerwehr eingestellt und das Thema ist inzwischen Teil der Ausbildung. Weil ein gecrashtes E-Auto aber noch länger ein Brandrisiko darstellt, werden die Teile manchmal in große Wassercontainer gelegt.
  3. Beim Katastrophenschutz muss noch einiges passieren. Mit den Wetterextremen, die wir in den nächsten Jahren erwarten, wird auch die Feuerwehr mehr zu tun haben. Darauf müssen wir uns in Berlin noch besser einstellen.

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