Berlin wird Blue Community

24.10.2018

Gestern wurde durch Unterschrift unsere Umweltsenatorin Regine Günther und der kanadischen Aktivistin Maude Barlow besiegelt, was wir als Parlament mit einem Antrag im letzten Jahr gefordert haben: Berlin wird auch Blue Community und verpflichtet sich somit zu den Grundsätzen dieser globalen Bewegung. Dem ist aber viel Aktivität einer aktiven Zivilgesellschaft vorangegangen, u.a. dem Berliner Wassertisch, attac, dem Verein a:tip:tap und vielen anderen. Danke Euch! Mehr Infos gibt es hier: http://bluecommunityberlin.de/
Maude Barlow sagte somit in ihrer Rede auch sehr eindrucksvoll: “In becoming a Blue Community, Berlin becomes part of the solution – not the problem.” Die Berliner Wasserbetriebe, vertreten von ihrem Chef Jörg Simon, waren auch anwesend und sind mit der praktischen Umsetzung des von Silke Gebel und mir initiierten 100 Trinkwasserbrunnen-Programm betraut. Dieses Jahr werden bereits 30 gebaut, für weitere 70 werden gerade Ideen für Orte gesucht.

Was bedeutet Blue Community?

Berlin  verpflichtet sich nach dem Beschluss Berlin wird Blue Community zur Beachtung der 3 Grundregeln:

  • Zur Anerkennung von Wasser und sanitärer Grundversorgung als Menschenrecht,
  • zum Erhalt des Wassers als öffentlichem Gut,
  • zur Förderung von Berliner Leitungswasser gegenüber Flaschenwasser. (Auch ganz wichtig um Plastikmüll zu vermeiden!!)

Darüber hinaus wurden im Beschluss noch weitere Grundsätze festgesetzt. Berlin bekennt sich

  • zum  Schutz  der  Qualität  des  städtischen  Trinkwassers  sowie  der  Berliner  Flüsse  und Seen,
  • zur Pflege von internationalen Partnerschaften, betreffend die obengenannten Ziele.

Entsprechend bekräftigten die Initiativen gestern auch: Jetzt geht es aber bitte erst richtig los! 100 Trinkwasserbrunnen sind ja maximal ein erster kleiner Schritt!

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