Dicke Linda: Wochenmarkt statt Weltmarkt

30.07.2016

Bild Stand mit Sibylle

Gemeinsamer Stand mit Sibylle Steffan, grüner Kandidatin in Britz.


Der Wochenmarkt “Dicke Linda” auf dem Kranoldplatz macht es deutlich: Die Verantwortung für eine nachhaltige Landwirtschaft liegt auch bei uns in der Stadt. Denn für neue Perspektiven auf dem Land und in anderen Ländern – auch im Globalen Süden (“Entwicklungsländer”) – ist die Nachfrage in den kaufkräftigen Städten wichtig. Berlin ist bereits der größte Absatzmarkt für Bio-Lebensmittel. Doch gelingt es immer noch nicht, den wachsenden Bedarf aus dem Berliner Umland zu decken. Besonders im Osten Deutschlands stehen große Agrarfabriken, die auf Export setzen. Besser wäre es, durch Veredlung ihrer Produkte und kurze Lieferwege das Umland direkt zu versorgen und Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Agrarwende beginnt im Kiez!

Die Folgen sind bekannt: Europäische Produkte sind zu günstig auf dem Weltmarkt. So zerstören sie bestehende regionale Märkte im Globalen Süden. Wir Grüne streiten dafür, dass die Spirale aus falschen Anreizen durch Politik und Markt durchbrochen wird. Was aber noch besser ist: Wenn wir die Agrarwende einfach von unten starten! Ein Einkaufsbummel über die Dicke Linda ist da ein super Anfang.

Wir sehen uns am Samstag – auf der Dicken Linda!

Das ist einer der Gründe, weshalb wir Neuköllner Grüne immer gern auf den Wochenmarkt „Die Dicke Linda“ auf dem Kranoldplatz kommen, um für unsere Ideen zu werben. Bei entspannten Gesprächen, leckerem Essen und chilliger Musik können Direktvermarkter aus dem Berliner Umland mit den Käufer*innen ins Gespräch kommen und erklären: Gutes Essen ist mehr als lecker!

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