Diese Woche im Kiezbüro: Radverkehr in Neukölln

25.10.2019

Georg mit den Podiumsteilnehmer*innen vor Publikum im Kiezbüro
Volles Haus in meinem Kiezbüro: gut 50 Leute haben hier über Fahrrad- und Verkehrspolitik in Neukölln mit einem tollen Podium diskutiert. Martin Hikel (Bezirksbürgermeister von Neukölln), Ingmar Stresse (Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz) und Saskia Ellenbeck (Netzwerk fahrradfreundliches Neukölln) waren auf meinem Sofa. Was ich gelernt habe: die rot-rot-grüne Koalition geht voran und schafft viel. Wir haben in Neukölln inzwischen zwei Fahrradstraßen, Protected Bike Lanes und immer mehr Fahrradbügel.

Martin Hikel, Ingmar Stresse und Saskia Ellenbeck auf dem grünen Sofa im KiezbüroAber damit wir uns als Fahrradfahrer*innen sicher fühlen können, muss noch mehr passieren. Noch immer fehlen viele Fahrradwege und wenn sie existieren, werden sie häufig zugeparkt. Gerade ist eine Tram-Strecke für die Sonnenallee in der Diskussion. Das verzögert aber auch den dringend nötigen Umbau der Straße. Auch auf der Karl-Marx-Straße liegt noch Arbeit vor uns, obwohl mit dem Fahrradweg auf dem nördlichen Teil auch Handlungsbereitschaft gezeigt wurde! Martin Hikel hat zudem angekündigt, dass an der Mündung Thomasstraße/Hermannstraße im Jahr 2020 endlich eine Ampel kommen wird. Außerdem geht er davon aus, dass die Hermannstraße ab 2021 endlich fahrradfreundlicher umgebaut wird. Martin Hikel hat angekündigt, nach Rixdorf auch im Reuterkiez ein Verkehrskonzept zu erstellen und umzusetzen. Es liegt aber noch ein gutes Stück Arbeit vor uns! Aber mit der rot-grünen Zählgemeinschaft in Neukölln und mit Rot-Rot-Grün im Land scheint noch vieles mehr möglich.

 

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