Unterwegs mit dem Fahrrad

Georg mit grünem Fahrradweg-SchildWie ganz viele Menschen in Neukölln fahre ich täglich mit dem Fahrrad. Dabei ärgere ich mich über fehlende Fahrradwege und falschparkende Autos, werde vom Kopfsteinpflaster durchgeschüttelt und suche manchmal vergebens einen freien Bügel zum sicheren Anschließen. Doch das ändert sich gerade: Neukölln steigt um! Seit dem Beginn der Legislaturperiode ist viel passiert: Wir haben neue Radwege geschaffen, Wege asphaltiert, Parkplätze zu Sitzgelegenheiten umgebaut und Straßen für Autos gänzlich gesperrt.

Dabei geht es mir aber nicht nur um eine Verbesserung für Fahrradfahrende. Denn eigene Fahrradspuren helfen auch den Autofahrern*innen sich zu orientieren, verkehrsberuhigte Straßen senken den Lärmpegel für Anwohner*innen, und bessere Straßenbeläge halten die Bürgersteige frei von Radelnden und schützen somit Fußgänger*innen. Es wird Zeit, dass wir Mobilität wie im 21. Jahrhundert denken: Ein Autoparkplatz weniger, schafft Raum für ein Dutzend Fahrräder. Gesperrt Straßen bieten Bürger*innen Entfaltungsspielraum. Schaut euch mal den Böhmischen Platz an! Als wir die Sperrung 2016 im Wahlkampf forderten, tippten sich manche an den Kopf und dachten, wir spinnen. –Oder die neue Fahrradstraße am Weigandufer – dort entstehen durch verkehrsberuhigte Bereiche neue Möglichkeiten zum Anhalten und Ausruhen. Davon möchte ich mehr für Neukölln!

Danke an alle, die mit mir das Volksbegehren  Radentscheid unterstützt haben. Wer mehr bei uns in Neukölln machen möchte sollte mal beim Netzwerk fahrradfreundliches Neukölln vorbei schauen.
Ich freue mich aber auch über Eure Ideen und Anregungen, was wir in dieser Legislaturperiode mit einer Rot-Rot-Grünen Landesregierung und einer Rot-Grünen Zählgemeinschaft in Neukölln alles noch anpacken sollten.

Georg steht im Regen auf der Sonnenallee und hält ne Rede