Gründung der Steuerungsgruppe Fairtrade Town Berlin

17.11.2016

Logo Fairtrade TwonImmer mehr Bezirke in Berlin machen schon mit und werden Fairtrade Town: Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Pankow, Tempelhof-Schöneberg, Treptow-Köpenick und Friedrichshain-Kreuzberg sind auf dem Weg oder schon jetzt dabei. Und auch bei uns in Neukölln wurde von der Zählgemeinschaft aus SPD und Grünen beschlossen, bei dieser globalen Bewegung mit zu machen.

Gestern war ich dabei, als die Berliner Steuerungsgruppe gemeinsam von Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, den Parteien, Kirchen und Verwaltung gegründet wurde. Der Berliner Koalitionsvertrag von Rot-Rot-Grün sieht auch für Berlin vor, der Fairtrade Town Berlin zu werden. Neben dem politischen Beschluss – welchen ich zeitnah im Berliner Abgeordnetenhaus erwirken will – braucht es aber noch mehr Schritte.

Für den Titel Fairtrade-Town/Bezirk muss eine Stadt/Bezirk
nachweislich fünf Kriterien erfüllen.

  • Ratsbeschluss zur Unterstützung des Fairen Handels. Bei allen öffentlichen Sitzungen wird fair gehandelter Kaffee und ein weiteres Produkt ausgeschenkt.
  • Eine lokale Steuerungsgruppe (aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft) koordiniert die Aktivitäten.
  • Fairtrade-Produkte – Eine von der Einwohnerzahl abhängige Menge von Einzelhandelsgeschäften und Gastronomie bieten mindestens zwei Produkte aus Fairem Handel.
  • Zivilgesellschaft – Produkte aus Fairem Handel werden in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen verwendet. Ebenso Bildungsaktivitäten zum Thema Fairer Handel.
  • Die lokalen Medien berichten über alle Aktivitäten der Stadt/Bezirk auf dem Weg zur Fairtrade-Town.

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