Radtour zu Neuköllns gefährlichsten Ecken

07.03.2017

Gemeinsam mit Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey (SPD) und dem Berliner Verkehrs-Staatssekretär Jens-Holger Kirchner (Grüne) habe ich am 6. März an einer Radtour durch Nordneukölln teilgenommen. Das Netzwerk fahrradfreundliches Neukölln zeigte uns die gefährlichsten Ecken und exemplarisch einige der größten Probleme: Der nördliche Teil der Karl-Marx-Straße braucht dringend einen Fahrradweg-Markierung; die Donaustraße ist als “Fahrrad-Nebenroute” noch nicht wirklich brauchbar und gerade mit Kindern ist in Nord-Neukölln fast unmöglich, mit dem Fahrrad sicher unterwegs zu sein. Anschließend wurde die Initiative “Mehr Kiez für Rixdorf” besucht bevor es ins “Prachtwerk” ging, wo die beiden Promis gemeinsam mit den Aktiven des Netzwerkes debattierten. Zu dieser öffentlichen Veranstaltung kamen über 100 Neuköllnerinnen und Neuköllner.
Ich habe mich sehr gefreut, dass Frau Dr. Giffey so offen für die Kritik und Anregungen schien. Herr Kirchner ist aus seiner Zeit als Baustadtrat in Pankow mit den Nöten vor Ort bestens vertraut. Er sagte Frau Giffey und den Rixdorferinnen und Rixdorfern zu, dass hier bei uns in Neukölln ein Testlauf für ein “Microhub” gemacht werden könnte. D.h. der Lieferverkehr muss nicht mehr jedes Paket einzeln ausliefern (und viel Lärm, Feinstaub und Stau verursachen), sondern er bringt z.B. das Amazon-Paket zu einem “Hub”, von wo die sogenannte “letzte Meile” mit Lastenrädern organisiert wird. Ein wahres Zukunftsprojekt (z.B. sowas)! Kirchner beruhigte aber gleich: “Keine Angst, die Müllabfuhr wird nicht auf Fahrräder umsteigen.”
Hier einige Bilder, mehr gibt es beim Volkentscheid Fahrrad.

 

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