USA + Deutschland: Ähnliche Einstellungen zum Klimawandel

15.01.2016

Eine interessante englischsprachige Studie über die Einstellung von in Deutschland lebenden Menschen zum Klimawandel – und im Vergleich dazu von Amerikaner*innen. Bei uns sind deutlich mehr als 2/3 der Menschen alarmiert, beunruhigt oder zumindest “vorsichtig” (engl. “cautious”). Letztere Gruppe (28%) könnte aus dem Englischen auch mit “zurückhaltend” übersetzt werden. Diese Gruppe gilt es, mit zusätzlichem Wissen und Vorschlägen für ein klimabewussteres – aber dennoch gutes! – Leben zu überzeugen.
Der Blick in die USA zeigt aber auch, dass die Auffassungen zum Klimawandel gar nicht so weit auseinander liegen, wie landläufig gedacht. Während bei uns glatte 70% zu den oben genannten drei Gruppen gehören, die für eine ambitioniertere Klimapolitik ansprechbar scheinen, sind es in den USA 67%. Allerdings gibt es auf der anderen Seite des Atlantiks eine 13% große Gruppe von Klimawandel-Leugner*innen, währen bei uns viele “disengaged” sind – ihnen das ganze also ziemlich egal scheint. Das immerhin ein Zehntel der Deutschen noch Zweifal am menschgemachten Klimawandel hat macht deutlich, dass das ganze Ding mit der Weltrettung auch bei uns noch kein Selbstläufer wird.
Zu den USA gab es übrigens schon einmal so eine Untersuchung (der Yale Univerisity: hier). Diese stammt von 2009. Damals waren auch in den USA 3% mehr Menschen beunruhigt (“concerned”) als heute. Dieser Prozentanteil plus einige Uninteressierte wanderten in das Lager der rechten Leugner. Dieser Trend lässt nichts Gutes erwarten…
Unbenaddddnnt
 

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