Wirtschaftshilfe in der Corona-Krise

27.03.2020

Während ich das Glück habe, Homeoffice machen zu können und ein regelmäßiges Einkommen habe, kämpfen momentan unzählige Mittel- und Kleinunternehmen, Selbstständige, Künstler*innen, Restaurants, Bars, Clubs und lokale Läden ums Überleben. Bei den meisten fallen seit zwei Wochen die Einnahmen komplett weg. Mieten, Steuern und Arbeitnehmer*innen können nicht mehr bezahlt werden und bisher ist ein Ende der gegenwärtigen Situation noch nicht in Sicht.

Damit das Berlin, wie wir es kennen, mit einer vielfältigen Kulturszene, lokalen Betrieben und Initiativen erhalten bleibt, haben Land und Bund umfassende Maßnahmen verabschiedet und Gelder bereitgestellt, die die größte finanzielle Not vieler Menschen und Betriebe vorerst lindern sollen. Kredite, Kurzarbeit und direkte Zuschüsse können einfacher beantragt werden, Steuern und Steuervorauszahlungen angepasst sowie Mietzahlungen erstmal ausgesetzt werden. Damit das Geld auch an den richtigen Orten ankommt und ihr wisst, wen ihr kontaktieren müsst, hat Nicole Ludwig eine tolle Übersicht aller Maßnahmen erstellt, die vermittelt, wie und wo ihr Unterstützung bekommt und die zeigt, wie ihr bei bestimmten Umständen verfahren könnt. Für die meisten ist wichtig zu wissen, dass ab dem 27.3., um 12 Uhr Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten, Freiberufler und sogenannte Solo-Selbstständige Zuschüsse bei der Investitionsbank Berlin (IBB) beantragen (www.ibb.de) können. Für Menschen, die Probleme haben ihre Miete oder Gas- und Stromrechnungen zu bezahlen hat Katrin Schmidberger eine Übersicht erstellt.

Um einen groben Überblick über die neuesten Entwicklungen, Förderprogramme und Regelungen zu bekommen kann ich euch diese Seite empfehlen: https://www.berlin.de/corona/.

Wenn ihr nicht direkt von der Krise betroffen seid, könnt ihr eure lokalen Geschäfte, Kulturstätten Hier unterstützen und dabei helfen, dass ihr auch noch in wenigen Monaten in euer Lieblings-Café gehen könnt.

Bis dahin: bleibt gesund und solidarisch!

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